Langfristig investieren - kurzfristig spekulieren

Grundsätzlich lassen sich zwei antizyklische Ansätze unterscheiden. Ziel ist es in beiden Fällen, durch die Vorwegnahme künftiger Entwicklungen den entscheidenden Schritt schneller zu sein als die große Masse der Anleger.

"Stiefkinder der Börse"

Die „reine Lehre“ besagt, dass für den antizyklisch agierenden Investor ausschließlich Aktien von Unternehmen in Frage kommen, die erstens bei der Masse der Anleger in Ungnade gefallen sind, und die zweitens bestimmte fundamentale Kriterien erfüllen. Diese "Stiefkinder der Börse" sind für uns dann interessant, wenn sie etwa eine günstige Relation von Kurs zu Umsatz aufweisen oder auch ein niedriges Kurs-Buchwert-Verhältnis.

Das Verhalten des Aktienkurses interessiert uns in diesen Fällen erst an zweiter Stelle. Die Charttechnik nehmen wir lediglich zu Hilfe, um einen interessanten Einstiegszeitpunkt für die generell langfristig angelegten Engagements festzulegen. Vereinfacht könnte man diese Methode, angelehnt an die Erkenntnisse von Altmeistern des Investierens wie Benjamin Graham oder Warren Buffett, als wertorientierten Ansatz definieren. In unserem Depot orientieren wir uns überwiegend daran.

Kurzfristige Chancen

Manchmal gibt es an der Börse jedoch auch kurzfristig interessante Konstellationen. Solche Gelegenheiten greifen wir ebenfalls auf, sofern es sich dabei um viel versprechende antizyklische Chancen handelt. Die Charttechnik, die Analyse von Kursverläufen also, spielt in diesen Fällen eine wichtige Rolle.

Immer im Blick haben wir bei unseren Engagements den Grundgedanke antizyklischen Investierens: Es geht darum, gegen die Mehrheitsmeinung zu agieren und Entwicklungen vorweg zu nehmen, die schon bald eintreten könnten.

Mit einem Engagement im Aktienzyklischen Aktienclub haben Sie die Möglichkeit, von unserem Research zu profitieren.