Ruhig schlafen mit antizyklischen Investments

Es gibt viele Möglichkeiten, an der Börse Geld zu verdienen. Mindestens so zahlreich sind die Möglichkeiten, es wieder zu verlieren. Es ist daher unerlässlich, sich mit möglichen Verlusten eingehend zu beschäftigen.

Das größte Risiko für Investoren scheint darin zu bestehen, in einer Baisse mehr Geld zu verlieren, als sie es sich leisten können. Die Furcht vor noch größeren Verlusten kann dazu führen, dass Anleger jahrelang keine Investments mehr tätigen – mit der Folge, dass sie einen Großteil der nachfolgenden Hausse verpassen. Kein Wunder also, dass die meisten Anleger am Ende einer Hausse die größten und am Ende einer Baisse die geringsten Risken eingehen.

Überzeugte Antizykliker wissen, dass sie genau anders herum vorgehen müssen: Sie zügeln ihren Enthusiasmus in guten Zeiten und werden optimistisch, wenn die allgemeine Stimmung auf dem Tiefpunkt ist.

Hohe Gewinne - geringes Risiko

Richtig angewandt führt die antizyklische Anlagestrategie daher die Erkenntnisse der Finanzwissenschaft ad absurdum: Während in wissenschaftlichen Untersuchungen belegt wurde, dass hohes Gewinnpotential meist auch mit erheblichen Risiken erkauft werden muss, verknüpft die Kontra-Strategie geringe Risiken mit der Aussicht auf hohe Gewinne.

Der Grund ist einleuchtend: Aktien, die ihren Crash hinter sich haben, sind weit weniger anfällig für Kursverluste. Mehr noch: Häufig sind solche Titel in der Lage, gegen den Trend einer allgemeinen Börsenschwäche zuzulegen. Wir vom AAC profitieren damit von den Übertreibungen, die es an der Börse immer wieder gibt: Wir kaufen Aktien, die weit unter ihrem eigentlichen Wert gehandelt werden - und verkaufen sie erst wieder, wenn die Masse der Börsenteilnehmer den Kurs massiv nach oben getrieben hat.